TagWeite

Auf den Brettern, die mir die Welt bedeuten

Heute war wieder einer dieser Morgende, an denen ich nur zu sehr spüre, welch unverschämtes Glück es ist, hier zu leben. Ich war zum Frühstück mit einem lieben Menschen auf der Seebrücke in Ahlbeck verabredet. Der Tag war noch grau und der Strand menschenleer. Statt der Möwen tummelten sich Tauben auf dem Seesteg.

Perspektivwechsel

Und dann fragst du dich, warum. Warum du gerade hier lebst. Hier, wo die Langeweile dich manchmal erdrückt. Wo jedes Gesicht eine Geschichte hat. Wo jedes kulturelle Ereignis deinen Alltag durchbricht und du es aufsaugst. Wer weiß, wann es wieder so wird. Hier, wo du in Saisonzeiten lebst. Zwischen winterlicher Einsamkeit und lebendigen Sommertagen, an denen

Das ist der Weg

Es ist still heute. Nicht einmal das Meer rauscht. Der Weg entlang der schönen Bädervillen legt sich menschenleer in meinen Morgen. Ich mag die Stille und den Duft dieser Tage zwischen der grünen Erinnerung der Sommers und der Schwere rostbraunen Herbstlaubes. Der Möwenweg raschelt unter meinen Füssen und die ersten Sonnenstrahlen glitzern im Bunt der stattlichen Buchen. Auf der Promenade kreuzt...

Wir sind wie das Meer

Wir sind wie das Meer, an dem wir Spaziergehen. Wo wir Schritt für Schritt unsere Spuren in den weichen Sand treten. Sichtbar nur für Menschen, die uns nahe sind und vergänglich wie alles in der Zeit. Und neben uns stürmt die endlose Weite. Keinen Gedanken festzuhalten zerrt sie uns in diesen Moment. Vereint gestern und morgen im puren Sein. Wohltuend beruhigende Kraft der Natur. Wir sind wie das...

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