Tagstrand

Von der Endlichkeit des Augenblicks

Nun war er da. Der Augenblick, vor dem ich so lange Zeit Angst hatte, weil ich nicht wußte, was er mit mir machen würde. Weil ich mir nicht vorstellen wollte, was in mir aufbricht…nach all der Zeit. Doch das Leben schert sich nicht um ängstliche Phantasien, belächelt zittriges Zögern mit Schulterzucken und zeigt mit dem Finger fordernd nach vorn: Schau hin! Da läuft ein Stück Deines Lebens...

Spätsommermelancholie

Noch strahlt sie mich an in ihrer wärmenden Pracht.
Ich schließe die Augen und entgleite ganz sacht.
Und im Raum zwischen Klarheit und Strandphantasie
eröffnen die Möwen die Traumsinfonie.
Erzählen von Lachen und Leichtigkeit,
von glänzenden Augen im Sommertagskleid,
von Strandsand, der wärmend durch Finger rinnt
und von kühlenden Wellen im Blauhimmelwind.

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