Tag / Sommer

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Sturmzeitgeschichten

Das ist der Weg

Es ist still heute. Nicht einmal das Meer rauscht. Der Weg entlang der schönen Bädervillen legt sich menschenleer in meinen Morgen. Ich mag die Stille und den Duft dieser Tage zwischen der grünen Erinnerung der Sommers und der Schwere rostbraunen Herbstlaubes. Der Möwenweg raschelt unter meinen Füssen und die ersten Sonnenstrahlen glitzern im Bunt der stattlichen Buchen.

Sommermorgen am Meer ©claudia pautz
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Ein Sommermorgen am Meer

Die Sonne legt sich wolkenlos warm auf meine Haut. Es ist still hier. Nur in der Ferne leuchtet das orangefarbene Auf und Ab eines Joggers. Das Meer glänzt in tausend Spiegeln und wirft Bild für Bild einen silbernen Teppich vor meine Füsse. Die Wellen säuseln ihr schäumendes Weiss an den Strand, lächeln Nässe über feuchten Sand und verschwinden wieder. Und auf dem Horizont gleiten Schiffe entlang.

Sommererinnerung - © claudia pautz 2012
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Spätsommermelancholie

Noch strahlt sie mich an in ihrer wärmenden Pracht.
Ich schließe die Augen und entgleite ganz sacht.
Und im Raum zwischen Klarheit und Strandphantasie
eröffnen die Möwen die Traumsinfonie.

Erzählen von Lachen und Leichtigkeit,
von glänzenden Augen im Sommertagskleid,
von Strandsand, der wärmend durch Finger rinnt
und von kühlenden Wellen im Blauhimmelwind.

Schwer bewaffneter Mittsechsiger auf Motivsuche
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Der September ist eben der neue August

Es hat sich ja schon in den letzten Jahren angekündigt, dass der August nicht mehr das ist, was er in meiner Kindheit einmal war. Damals, als ich in der Sommerhitze durch menschenleere Straßen lief und in der Ferne das Meer und das Getümmel der Urlauber am Strand hörte. Als sich auf Asphaltdecken riesige Teerblasen bildeten, die ich trotz mütterlicher Vorwarnung und Aussicht auf Eisverbot zumindest mit der vordersten Spitze meiner Römerlatschen berühren musste, um

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Geht doch…

Das man immer erst lauthals sein Leid klagen muss, bevor sich zumindest ab und an etwas ändert. Beim Sommer jedenfalls hat’s geklappt. Er ist da. Ich vermeide hier trotzdem große Lobesreden, weil sich das ja ganz schnell wieder ändern kann. Also, Herzlich Willkommen Sommer. Schön, dass Du es geschafft hast. Kannst gern bleiben…bis, sagen wir mal, Oktober. Dann bliebe genug Zeit für all die Sachen, die man normalerweise schon seit 6 Wochen macht: Biergarten-Hopping die Promenade entlang, lange Abende am Strand, Baden nach Sonnenuntergang, barfuss über Wiesen laufen, Picknicken, offen Cabrio fahren, endlich Surfen lernen… Oktober reicht nicht!

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Heut schliess ich mal die Kirchentüre auf

Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man diesen riesigen Schlüssel ins Schlüsselloch der Heringsdorfer Kirchentüre schiebt und das Gotteshaus öffnet.

Ich mag diese Kirche, ganz besonders den erhabenen Säulengang. Dort setze ich mich auf eine der roten Bänke und sehe das Sonnenlicht durch das prächtige Grün der alten Buchen scheinen. Es ist Sommer.

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