Tag / promenade

IMG_0007
Sturmzeitgeschichten

Wenn der Usedomer sonntags promenieren geht

Nun ist es ja schon seit Kaisers Zeiten bekannt, dass es sich auf Usedoms Promenaden vortrefflich flanieren lässt. Getreu dem Motto „Sehen und gesehen werden“ begeben sich am Sonntagnachmittag auch Einheimische in Wassernähe, um das gerade verspeiste und oftmals üppige Mittagsmahl bei einem entspannten Spaziergang zu verdauen, einen Blick über die Düne zu werfen und ein wenig frischen Ostseewind einzuatmen. Herrlich!

Sturmzeitgeschichten

Von unverhofften Schmunzel-Zeiten

Boa, als ich gestern morgen die Augen öffnete, war er da: Der Herbst! Mit allem, was dazugehört. Nebel, Regen und gelangweilt von den Bäumen herabhängendes Laub. Pfff, was für eine Tristesse. Glücklicherweise hatte Petrus ein Nachsehen und lies wenigstens während meines Morgenlaufs die himmlischen Wasserhähne dicht. Die Seebrücken lagen irgendwo im diesigen Nichts und außer mir hatte es nur Joseph und Tobi an den Strand verschlagen. Das morgendliche Freundetreffen an der Waterkant sozusagen und immer ein schöner Start in den Tag. Tobi übrigens schert sich nicht im geringsten um Herbsttristesse und mensch- und tierunfreundliche Wassertemperaturen. Fröhlichen Schrittes nimmt er zu gern Kurs auf das jetzt schon viel zu kalte Nass, um sich in schwanzwedelnder Vorfreude

Sternennacht am Meer
Sturmzeitgeschichten

Es war in einer warmen Augustnacht…

…als ich langsam über die Düne lief. Dem Sternenmeer entgegen und den Lichtern am Horizont, die tief schlafend im Nichts zu schweben schienen. Kein Lüftchen regte sich, nur das stetige Rauschen der Wellen gab dieser Nacht eine Himmelsrichtung. Ich legte mich in den Sand und fühlte den vergangenen Sommertag warm durch meine Hände rieseln. Es war als passte nichts ineinander, weil

Herbstliche Pracht © claudia pautz
Sturmzeitgeschichten

Des Herbsts Nachtmalerei

Der Herbst ist fast vorbei. Die alten Buchen haben ihr prächtiges Laub verloren und der Nebel legt seinen kalten Atem in so manche Morgenstunde. Nur selten noch klettert die Sonne fröhlich über den Horizont und spiegelt sich wie tausend Diamanten in den frostigen Dächern der schönen Bädervillen.
Das Meer liegt friedlich, als hätte es in diesem Jahr die Herbststürme nur geträumt. Und dort wo sonst der Horizont Meer und Himmel

Sturmzeitgeschichten

Geht doch…

Das man immer erst lauthals sein Leid klagen muss, bevor sich zumindest ab und an etwas ändert. Beim Sommer jedenfalls hat’s geklappt. Er ist da. Ich vermeide hier trotzdem große Lobesreden, weil sich das ja ganz schnell wieder ändern kann. Also, Herzlich Willkommen Sommer. Schön, dass Du es geschafft hast. Kannst gern bleiben…bis, sagen wir mal, Oktober. Dann bliebe genug Zeit für all die Sachen, die man normalerweise schon seit 6 Wochen macht: Biergarten-Hopping die Promenade entlang, lange Abende am Strand, Baden nach Sonnenuntergang, barfuss über Wiesen laufen, Picknicken, offen Cabrio fahren, endlich Surfen lernen… Oktober reicht nicht!

Sturmzeitgeschichten

Per Karussell in die Vergangenheit

Na das war doch mal ne tolle Veranstaltung. Da holt doch der mitunter eigenwillige Eigenbetrieb Dreikaiserbäder mitten im Sommer die DDR-Kult-Band Karussell in die Heringsdorfer Konzertmuschel. Als Kurkonzert sozusagen.  Als meine Freundin Anette vor einigen Wochen  meinte, dass die Jungs an der Promenade zu hören wären, winkte ich schmunzelnd ab: Ja klar, Karussell in Heringsdorf! Und doch! Während sich an der Grenze hunderte Beatsüchtige beim First Baltic Spring Break die Trommelfelle durchlöchern lassen, geben die Rock-Opas von Karussell im mondänen Kaiserbad richtig Gas.
Über 2 Stunden non stop Altes und Neues. Das hat gerockt. Plattfüsse und Frösteln inklusive. Selbst Foxy vergaß das Zittern und streckte sich in Erwartung des nächsten tröstenden Kopftätscheln im 10-Minuten-Takt.

Blog folgen

Neue Beiträge direkt ins eMail-Postfach.