Tag / Morgen

Buhnen
Sturmzeitgeschichten

Perspektivwechsel

Und dann fragst du dich, warum. Warum du gerade hier lebst. Hier, wo die Langeweile dich manchmal erdrückt. Wo jedes Gesicht eine Geschichte hat. Wo jedes kulturelle Ereignis deinen Alltag durchbricht und du es aufsaugst. Wer weiß, wann es wieder so wird. Hier, wo du in Saisonzeiten lebst. Zwischen winterlicher Einsamkeit und lebendigen Sommertagen, an denen

Sturmzeitgeschichten

Von unverhofften Schmunzel-Zeiten

Boa, als ich gestern morgen die Augen öffnete, war er da: Der Herbst! Mit allem, was dazugehört. Nebel, Regen und gelangweilt von den Bäumen herabhängendes Laub. Pfff, was für eine Tristesse. Glücklicherweise hatte Petrus ein Nachsehen und lies wenigstens während meines Morgenlaufs die himmlischen Wasserhähne dicht. Die Seebrücken lagen irgendwo im diesigen Nichts und außer mir hatte es nur Joseph und Tobi an den Strand verschlagen. Das morgendliche Freundetreffen an der Waterkant sozusagen und immer ein schöner Start in den Tag. Tobi übrigens schert sich nicht im geringsten um Herbsttristesse und mensch- und tierunfreundliche Wassertemperaturen. Fröhlichen Schrittes nimmt er zu gern Kurs auf das jetzt schon viel zu kalte Nass, um sich in schwanzwedelnder Vorfreude

Ruth Kraft - Menschen im Gegenwind
Sturmzeitgeschichten

Pommerscher Morgen oder von Menschen im Gegenwind

Der Herbst hält Einzug auf der schönen Ostseeinsel. Und ein bisschen bin ich froh darüber. Kann ich doch jetzt endlich ohne schlechtes Gewissen einfach mal auf der Couch liegen und meine Nase in ein gutes Buch stecken. Nach den letzten beiden Sommern, wenn man diese als solche zu bezeichnen wagt, hatte ich in den letzten Monaten immer das unterschwellige Gefühl, den Tag ausgiebig

Sommermorgen am Meer ©claudia pautz
Sturmzeitgeschichten

Ein Sommermorgen am Meer

Die Sonne legt sich wolkenlos warm auf meine Haut. Es ist still hier. Nur in der Ferne leuchtet das orangefarbene Auf und Ab eines Joggers. Das Meer glänzt in tausend Spiegeln und wirft Bild für Bild einen silbernen Teppich vor meine Füsse. Die Wellen säuseln ihr schäumendes Weiss an den Strand, lächeln Nässe über feuchten Sand und verschwinden wieder. Und auf dem Horizont gleiten Schiffe entlang.

Foxy © claudia pautz
Sturmzeitgeschichten

Apricotmorgen

Ich stecke in einem anderen Leben! Das ist das Gefühl, dass mich seit einigen Tagen begleitet, weil scheinbar nichts mehr so ist, wie es einmal war. Und mit dem Frühling erwacht die Freiheit nach allen Seiten, begleitet von einer endlosen Weite am Strand, an dem manchmal die Orientierung fehlt. ….und viel zu viel Platz zwischen dem Herd und mir, wo der Foxy Kochen einst zur Akrobatik machte.

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