Tag / Meer

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Vlog

Warum ich gerade mein Leben ändere

Die letzten Monate haben mir gezeigt, dass es im Leben darauf ankommt, seinen eigenen Weg nicht nur zu finden, sondern sich auch immer wieder zu erden und mit sich selbst und seinem Körper in Verbindung zu kommen, um den eigenen Weg auch gehen zu können. Es gibt jeden Tag so viele Dinge, Meinungen,

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Fotografie

Morgens am Meer #Bansin

Sonnenstrahlen glitzern auf fröhlichen Wellen. Ihr Licht bricht sich in den Oberflächen der unzähligen Muscheln, die in den letzten Tagen angespült wurden. Es knackt bei jedem Schritt, begleitet von einem wehmütigen Gefühl und der Gewissheit, dass gerade ein Stück Natur unter den Füssen zerbrach.

Usedom Morgens Januar Strand
Sturmzeitgeschichten

Von Leben und Lebendigkeit

Manchmal, wenn ich am Morgen über die Düne gehe, laufe ich in eine verlassene Welt. Der  Sandstreifen schlängelt sich bis an die Füsse der Seebrücke von Heringsdorf, nur unterbrochen vom Kanal, der gleich dort hinten in die Ostsee mündet, und zwei eisernen Wachtürmen, die in der Ferne den Blick hinaus auf die See richten. Die Sonne hat es noch nicht über den Horizont geschafft und

Buhnen
Sturmzeitgeschichten

Perspektivwechsel

Und dann fragst du dich, warum. Warum du gerade hier lebst. Hier, wo die Langeweile dich manchmal erdrückt. Wo jedes Gesicht eine Geschichte hat. Wo jedes kulturelle Ereignis deinen Alltag durchbricht und du es aufsaugst. Wer weiß, wann es wieder so wird. Hier, wo du in Saisonzeiten lebst. Zwischen winterlicher Einsamkeit und lebendigen Sommertagen, an denen

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Sturmzeitgeschichten

Übergangsmomente

Und plötzlich diese Lebendigkeit. Das Hin und Her der sonnenhungrigen Kurzurlauber. Dort, wo vor Tagen noch Menschenleere über die Düne wehte und die Villen mit dunklen Fenstern von Sommerfrische träumten. Alles vergessen. Die pommersche Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Inselzeiten. Hunderte Male gelebt. Geliebt. Gehasst. Und doch gelebt.

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Sturmzeitgeschichten

Das ist der Weg

Es ist still heute. Nicht einmal das Meer rauscht. Der Weg entlang der schönen Bädervillen legt sich menschenleer in meinen Morgen. Ich mag die Stille und den Duft dieser Tage zwischen der grünen Erinnerung der Sommers und der Schwere rostbraunen Herbstlaubes. Der Möwenweg raschelt unter meinen Füssen und die ersten Sonnenstrahlen glitzern im Bunt der stattlichen Buchen.

Sturmzeitgeschichten

Von unverhofften Schmunzel-Zeiten

Boa, als ich gestern morgen die Augen öffnete, war er da: Der Herbst! Mit allem, was dazugehört. Nebel, Regen und gelangweilt von den Bäumen herabhängendes Laub. Pfff, was für eine Tristesse. Glücklicherweise hatte Petrus ein Nachsehen und lies wenigstens während meines Morgenlaufs die himmlischen Wasserhähne dicht. Die Seebrücken lagen irgendwo im diesigen Nichts und außer mir hatte es nur Joseph und Tobi an den Strand verschlagen. Das morgendliche Freundetreffen an der Waterkant sozusagen und immer ein schöner Start in den Tag. Tobi übrigens schert sich nicht im geringsten um Herbsttristesse und mensch- und tierunfreundliche Wassertemperaturen. Fröhlichen Schrittes nimmt er zu gern Kurs auf das jetzt schon viel zu kalte Nass, um sich in schwanzwedelnder Vorfreude

Ruth Kraft - Menschen im Gegenwind
Sturmzeitgeschichten

Pommerscher Morgen oder von Menschen im Gegenwind

Der Herbst hält Einzug auf der schönen Ostseeinsel. Und ein bisschen bin ich froh darüber. Kann ich doch jetzt endlich ohne schlechtes Gewissen einfach mal auf der Couch liegen und meine Nase in ein gutes Buch stecken. Nach den letzten beiden Sommern, wenn man diese als solche zu bezeichnen wagt, hatte ich in den letzten Monaten immer das unterschwellige Gefühl, den Tag ausgiebig

Sternennacht am Meer
Sturmzeitgeschichten

Es war in einer warmen Augustnacht…

…als ich langsam über die Düne lief. Dem Sternenmeer entgegen und den Lichtern am Horizont, die tief schlafend im Nichts zu schweben schienen. Kein Lüftchen regte sich, nur das stetige Rauschen der Wellen gab dieser Nacht eine Himmelsrichtung. Ich legte mich in den Sand und fühlte den vergangenen Sommertag warm durch meine Hände rieseln. Es war als passte nichts ineinander, weil

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