Tag / Liebe

Nachtgestein ©Claudia Pautz 2013
Sturmzeitgeschichten

In seinen starken Armen

Die Welt verschiebt sich im Blick dieser Nacht. Gerade noch war alles voller Leichtigkeit. Voll wohlgewählter Worte und Bewegungen im Takt der Musik. Schwungvoll beseelt sucht der Körper jetzt nach Ruhe. Nach Hause. Es wird Zeit. Noch ein kurzes Gespräch. Eine gute Nacht. Und der Weg zum Auto…

Kondensierte Vergangenheit
Sturmzeitgeschichten

Kondensierte Vergangenheit

Der Boden knarrt leise unter deinen Füssen. Ohne Absicht, einzig deinen Worten Bewegung zu verleihen, setzt du einen Fuß vor den anderen. Und dann wird es still.

Ein Sonnenstrahl fällt durch das schmutzige Grau dieses Fensters. Bringt unsichtbare Staubpartikelwelten ans Tageslicht und legt sich grell auf die alten Dielen. Auf der Werkbank gegenüber liegen Überreste deines

Tagträumer
Sturmzeitgeschichten

Happy Birthday Prinzenkind

Heute ist Dein 13. Geburtstag. 12 mal durfte ich ihn mit Dir feiern und heute zum ersten Mal allein. Und so traurig ich auch darüber bin, Dich nicht mehr an meiner Seite zu haben und so sehr ich Dich manchmal vermisse, weiß ich doch, dass Du ein wundervolles Leben hattest.

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Sturmzeitgeschichten

Weil Reden Menschen zusammenbringt und manchmal auch endlich trennt

Drei Jahre Warteschleife. Selbst auferlegte Sehnsucht voller Fragezeichen. Endlos marternde Fragen, die mir rotzfrech Antworten ins Gesicht schleuderten. Und eine Wahrheit, die ich nicht wahr haben wollte. Die mich um den Schlaf brachte und beinahe um noch viel mehr. Ich habe Dich mir aus dem Herzen reißen wollen. Drei Jahre lang. Immer und immer wieder. Um mich nach der kleinsten

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Sturmzeitgeschichten

Das Warum der Gefühle

Wie fühlt sich das eigentlich an? Dieses Loslassen, das alle Welt als Weg zum Seelenfrieden präsentiert und das doch kaum jemand wirklich beherrscht. Weil wir Menschen sind und doch festhalten wollten, was uns vertraut geworden ist. Ich glaube, dass Loslassen eher Annehmen ist. Das Annehmen der Welt um uns herum und noch vielmehr der Gefühle in uns. Thomas Mann sagte einst ‚

Sturmzeitgeschichten

In diesem Moment

…dreht sich die Welt ein Stück langsamer. Ich höre das Meer rauschen und es legt Vertrautheit in die Stille dieser Wände. Ich habe einem Menschen wehgetan!

Mit Vorsicht, Schritt für Schritt den richtigen Weg zu finden, habe ich es am Ende doch nicht vermocht, Dir den Schmerz zu ersparen. Wie hätte mir das auch gelingen können? Und all Deine Wut und Verzweiflung ergießt sich nun in lauten Strömen über mich. Zurecht! Doch ich kann es nicht ändern.

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