Tag / Kirche

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Sturmzeitgeschichten

Begegnungen! oder Was ist ein Mensch neben einem Stern.

Nun ist es schon einige Tage her, dass ich an einem schönen Sonntagmorgen an eine Mauer gelehnt auf Anne wartete. Vom Meer wehte eine kühle Brise durch den schmalen Promenadengang bis hinauf zu der weißes Villa, vor der ich stand. Ich hörte die Wellen rauschen und die Sonne blinzelte mit leuchtenden Strahlen durch das satte Grün der alten Buchen. Es war ein Morgen, der

Frohe Weihnachten! Foto: Mandy Knuth
Sturmzeitgeschichten

Weihnachten im Wandel

Dieses Jahr ist alles anders. Keine 3 Meter von mir entfernt funkelt mich ein Weihnachtsbaum an. Zufrieden funkle ich zurück und lächle: ich habe einen Weihnachtsbaum! Nicht, dass ich nicht früher schon einmal einen besessen hätte, doch hier in diesen Wänden ist er der erste. Und er ist wunderschön! Mit ihm ist der Zauber der Weihnacht in mein Heim gezogen, schon vor einer Woche. Und nicht nur das. Er hat es tatsächlich geschafft, mich alten Weihnachtsmuffel

Strandgangerinnerung
Sturmzeitgeschichten

Von Nebel, Herzklopfen und Doppelpunkten

Kann man mehr als ein Gefühl haben? Ich meine, so zur selben Zeit Freude, Traurigkeit und auch Orientierungslosigkeit empfinden? Bis zu diesem Moment hätte ich das in engstirniger Pommernmanier kategorisch abgelehnt. Jetzt weiß ich es besser: man kann. Oder richtig: Ich kann!

Als ich die Kirche nach Annes Abschiedsgottesdienst heute Nachmittag verließ und in die nebelverhangenen

Anne ist Lachen © Ulrich Faust
Sturmzeitgeschichten

Dinge, die mich heute bewegten

Das war er also, Annes letzter Gottesdienst. Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Nachricht von ihrem Weggehen so treffen würde. Und doch war es eigentlich ganz klar. Denn sie war es, die einer religionslosen Provinznatur wie mir diese andere, diese alte Welt eröffnen konnte und mit ihren Predigten meinem Denken allsonntäglich neue Impulse gab. Es war ihre Jugend, die es mir leicht machte, und das Gefühl von Augenhöhe und Neugier zwischen zwei völlig verschiedenen Welten.

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Sturmzeitgeschichten

Heut schliess ich mal die Kirchentüre auf

Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man diesen riesigen Schlüssel ins Schlüsselloch der Heringsdorfer Kirchentüre schiebt und das Gotteshaus öffnet.

Ich mag diese Kirche, ganz besonders den erhabenen Säulengang. Dort setze ich mich auf eine der roten Bänke und sehe das Sonnenlicht durch das prächtige Grün der alten Buchen scheinen. Es ist Sommer.

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