TagAngst

Von Booten und Bauchgefühlen

Jeden Abend bevor ich ins Bett gehe, schreibe ich meinen Tag in ein kleines Büchlein. Ich nehme dabei kein Blatt vor den Mund. Schreibe Erlebtes und Gefühltes in aller Deutlichkeit in meine Erinnerung. Dann ist es als streife ich den Tag von mir ab. Lege so das Schwere zwischen feine Seiten auf meinen Nachttisch und das Schöne noch einmal in mein Gefühl. Denn genau das ist mir dabei wichtig.

Von der Endlichkeit des Augenblicks

Nun war er da. Der Augenblick, vor dem ich so lange Zeit Angst hatte, weil ich nicht wußte, was er mit mir machen würde. Weil ich mir nicht vorstellen wollte, was in mir aufbricht…nach all der Zeit. Doch das Leben schert sich nicht um ängstliche Phantasien, belächelt zittriges Zögern mit Schulterzucken und zeigt mit dem Finger fordernd nach vorn: Schau hin! Da läuft ein Stück Deines Lebens...

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