TagAhlbeck

Auf den Brettern, die mir die Welt bedeuten

Heute war wieder einer dieser Morgende, an denen ich nur zu sehr spüre, welch unverschämtes Glück es ist, hier zu leben. Ich war zum Frühstück mit einem lieben Menschen auf der Seebrücke in Ahlbeck verabredet. Der Tag war noch grau und der Strand menschenleer. Statt der Möwen tummelten sich Tauben auf dem Seesteg.

Von Nebel, Herzklopfen und Doppelpunkten

Kann man mehr als ein Gefühl haben? Ich meine, so zur selben Zeit Freude, Traurigkeit und auch Orientierungslosigkeit empfinden? Bis zu diesem Moment hätte ich das in engstirniger Pommernmanier kategorisch abgelehnt. Jetzt weiß ich es besser: man kann. Oder richtig: Ich kann!
Als ich die Kirche nach Annes Abschiedsgottesdienst heute Nachmittag verließ und in die nebelverhangenen

Dinge, die mich heute bewegten

Das war er also, Annes letzter Gottesdienst. Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Nachricht von ihrem Weggehen so treffen würde. Und doch war es eigentlich ganz klar. Denn sie war es, die einer religionslosen Provinznatur wie mir diese andere, diese alte Welt eröffnen konnte und mit ihren Predigten meinem Denken allsonntäglich neue Impulse gab. Es war ihre Jugend, die es mir leicht machte, und...

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