KategorieGedanken

Der Tag nach gestern

Zugegeben, Silvester am Strand zu feiern, ist ein besonderes Erlebnis. Auch für viele Insulaner. Tausende Menschen am Strand, Partymusik und sich wunderbar in der Ostsee spiegelndes Feuerwerk. Eine 50 km lange Lichtshow von Peenemünde bis Misdroy.

Auf den Brettern, die mir die Welt bedeuten

Heute war wieder einer dieser Morgende, an denen ich nur zu sehr spüre, welch unverschämtes Glück es ist, hier zu leben. Ich war zum Frühstück mit einem lieben Menschen auf der Seebrücke in Ahlbeck verabredet. Der Tag war noch grau und der Strand menschenleer. Statt der Möwen tummelten sich Tauben auf dem Seesteg.

Von Leben und Lebendigkeit

Manchmal, wenn ich am Morgen über die Düne gehe, laufe ich in eine verlassene Welt. Der  Sandstreifen schlängelt sich bis an die Füsse der Seebrücke von Heringsdorf, nur unterbrochen vom Kanal, der gleich dort hinten in die Ostsee mündet, und zwei eisernen Wachtürmen, die in der Ferne den Blick hinaus auf die See richten. Die Sonne hat es noch nicht über den Horizont geschafft und

Perspektivwechsel

Und dann fragst du dich, warum. Warum du gerade hier lebst. Hier, wo die Langeweile dich manchmal erdrückt. Wo jedes Gesicht eine Geschichte hat. Wo jedes kulturelle Ereignis deinen Alltag durchbricht und du es aufsaugst. Wer weiß, wann es wieder so wird. Hier, wo du in Saisonzeiten lebst. Zwischen winterlicher Einsamkeit und lebendigen Sommertagen, an denen

Übergangsmomente

Und plötzlich diese Lebendigkeit. Das Hin und Her der sonnenhungrigen Kurzurlauber. Dort, wo vor Tagen noch Menschenleere über die Düne wehte und die Villen mit dunklen Fenstern von Sommerfrische träumten. Alles vergessen. Die pommersche Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Inselzeiten. Hunderte Male gelebt. Geliebt. Gehasst. Und doch gelebt.

Wenn der Usedomer sonntags promenieren geht

Nun ist es ja schon seit Kaisers Zeiten bekannt, dass es sich auf Usedoms Promenaden vortrefflich flanieren lässt. Getreu dem Motto „Sehen und gesehen werden“ begeben sich am Sonntagnachmittag auch Einheimische in Wassernähe, um das gerade verspeiste und oftmals üppige Mittagsmahl bei einem entspannten Spaziergang zu verdauen, einen Blick über die Düne zu werfen und ein wenig frischen...

Das ist der Weg

Es ist still heute. Nicht einmal das Meer rauscht. Der Weg entlang der schönen Bädervillen legt sich menschenleer in meinen Morgen. Ich mag die Stille und den Duft dieser Tage zwischen der grünen Erinnerung der Sommers und der Schwere rostbraunen Herbstlaubes. Der Möwenweg raschelt unter meinen Füssen und die ersten Sonnenstrahlen glitzern im Bunt der stattlichen Buchen. Auf der Promenade kreuzt...

Es war in einer warmen Augustnacht…

 
…als ich langsam über die Düne lief. Dem Sternenmeer entgegen und den Lichtern am Horizont, die tief schlafend im Nichts zu schweben schienen. Kein Lüftchen regte sich, nur das stetige Rauschen der Wellen gab dieser Nacht eine Himmelsrichtung. Ich legte mich in den Sand und fühlte den vergangenen Sommertag warm durch meine Hände rieseln. Es war als passte nichts ineinander, weil

Ein Sommermorgen am Meer

Die Sonne legt sich wolkenlos warm auf meine Haut. Es ist still hier. Nur in der Ferne leuchtet das orangefarbene Auf und Ab eines Joggers. Das Meer glänzt in tausend Spiegeln und wirft Bild für Bild einen silbernen Teppich vor meine Füsse. Die Wellen säuseln ihr schäumendes Weiss an den Strand, lächeln Nässe über feuchten Sand und verschwinden wieder. Und auf dem Horizont gleiten Schiffe entlang.

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